Fachgebiet Schulter

Impingementsyndrom

Ursachen, Diagnostik, Klinik und Behandlung

Übersicht: Impingementsyndrom

Das Impingementsyndrom ist eine häufige Ursache für Schulterschmerzen und tritt auf, wenn die Sehnen oder Schleimbeutel im Schultergelenk durch wiederholten Druck und Reibung gereizt werden. Dieser Zustand kann sowohl bei Sportlern als auch bei Personen auftreten, die wiederholte Überkopfbewegungen ausführen. In schweren Fällen mit langer Symptomatik können Begleitschäden entstehen, insbesondere an der Rotatorenmanschette können unbehandelt Schädigungen/Risse entstehen.

Ursachen

Die Hauptursachen des Impingementsyndroms lassen sich in zwei Kategorien einteilen: strukturelle und funktionelle Ursachen.

Strukturelle Ursachen

Abstrakte Darstellung eines Mannes, der mit dem Rücken zur Kamera steht. Schmerzende Schulter ist rot gekennzeichnet.

Funktionelle Ursachen

Diagnostik

Die Diagnose des Impingementsyndroms beginnt in der Regel mit einer gründlichen Anamnese und einer körperlichen Untersuchung durch einen Arzt. Zu den diagnostischen Maßnahmen gehören:

Klinische Untersuchung

Schulterspezifische Tests: Tests wie der Neer-Test, der Hawkins-Kennedy-Test und der Jobe-Test können spezifische Schmerzen und Bewegungseinschränkungen aufdecken, die auf ein Impingementsyndrom hinweisen.

Bildgebende Verfahren

Klinik

Patienten mit einem Impingementsyndrom klagen typischerweise über Schulterschmerzen, die sich bei Überkopfbewegungen und in der Nacht verschlimmern können. Weitere Symptome umfassen:

Behandlung

Die Behandlung des Impingementsyndroms kann konservativ oder operativ erfolgen, abhängig vom Schweregrad der Symptome und dem Ansprechen auf die Therapie.

Konservative Behandlung

Operative Behandlung

Eine frühzeitige Diagnose und Behandlung sind entscheidend, um langfristige Schäden und chronische Schmerzen zu vermeiden. Ein multidisziplinärer Ansatz, der Physiotherapie, medikamentöse Therapie und gegebenenfalls chirurgische Maßnahmen kombiniert, bietet in der Regel die besten Ergebnisse für Patienten mit Impingementsyndrom.