Fachgebiet Schulter
Das Impingementsyndrom ist eine häufige Ursache für Schulterschmerzen und tritt auf, wenn die Sehnen oder Schleimbeutel im Schultergelenk durch wiederholten Druck und Reibung gereizt werden. Dieser Zustand kann sowohl bei Sportlern als auch bei Personen auftreten, die wiederholte Überkopfbewegungen ausführen. In schweren Fällen mit langer Symptomatik können Begleitschäden entstehen, insbesondere an der Rotatorenmanschette können unbehandelt Schädigungen/Risse entstehen.
Die Hauptursachen des Impingementsyndroms lassen sich in zwei Kategorien einteilen: strukturelle und funktionelle Ursachen.
Die Diagnose des Impingementsyndroms beginnt in der Regel mit einer gründlichen Anamnese und einer körperlichen Untersuchung durch einen Arzt. Zu den diagnostischen Maßnahmen gehören:
Schulterspezifische Tests: Tests wie der Neer-Test, der Hawkins-Kennedy-Test und der Jobe-Test können spezifische Schmerzen und Bewegungseinschränkungen aufdecken, die auf ein Impingementsyndrom hinweisen.
Patienten mit einem Impingementsyndrom klagen typischerweise über Schulterschmerzen, die sich bei Überkopfbewegungen und in der Nacht verschlimmern können. Weitere Symptome umfassen:
Die Behandlung des Impingementsyndroms kann konservativ oder operativ erfolgen, abhängig vom Schweregrad der Symptome und dem Ansprechen auf die Therapie.
Eine frühzeitige Diagnose und Behandlung sind entscheidend, um langfristige Schäden und chronische Schmerzen zu vermeiden. Ein multidisziplinärer Ansatz, der Physiotherapie, medikamentöse Therapie und gegebenenfalls chirurgische Maßnahmen kombiniert, bietet in der Regel die besten Ergebnisse für Patienten mit Impingementsyndrom.
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